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Fachbeitrag
09.10.2017  |  1348x
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Produktionsunterstützung und vollautomatische Entsorgung

GWP wurde 1990 ursprünglich als The Great Western Packaging Company gegründet. Mittlerweile ist das Unternehmen zu einem Key Player im britischen Verpackungsmarkt gewachsen und vereint unter dem Dach der GWP Group Ltd die fünf Geschäftsbereiche GWP Packaging, GWP Protective, GWP Correx, GWP Conductive, GWP Coatings.
GWP Packaging bedient Kunden aus der Getränke- und Nahrungsmittelindustrie, dem Medizinsektor, dem Automotive-Bereich, der IT- und Elektronikbranche etc. mit Verpackungen aus Wellpappe, die in Design und Eigenschaften spezifisch auf Produkt und Anwendung zugeschnitten sind. James Pedley, Betriebsleiter des Geschäftsbereiches, erklärt: „Unsere Aufgabe ist es, Verpackungslösungen zu konzipieren, die das Packgut optimal am Point of Sale präsentieren oder vor Transportschäden schützen. Entscheidende Prämissen sind dabei Kosteneffizienz und Umweltverträglichkeit.“ Ein Anspruch, der sich in den durchdachten Unternehmensprozessen bei GWP Packaging widerspiegelt. Beispiel Produktion: Im automatisierten Fertigungsprozess spielen Stanzmaschinen eine zentrale Rolle. Sie bringen die Wellpappe, die in Bögen oder Bahnen verarbeitet wird, durch Schneiden, Stanzen und Rillen in die gewünschte Form. „Wir planen die Stanzformen möglichst materialsparend, so dass nur geringe Mengen an Stanzabfällen, beispielsweise Randabschnitte, anfallen. Diese führen wir dann in den Wiederverwertungskreislauf zurück“, erläutert Pedley.
Seit Oktober 2013 erfolgt das mit vollautomatischer Unterstützung der Kanalballenpresse VK 4208 von HSM. Sie ersetzt eine altgediente Ballenpresse, die dem modernen Fertigungskonzept ebenso wie gestiegenen Sicherheitsanforderungen nicht mehr gerecht wurde.

Wirtschaftlichkeit von der Fertigung bis zur Entsorgung.
Die neue HSM VK 4208 ist in den Produktionsprozess eingebunden und arbeitet über Luftbeschickung. Die an mehreren Stanzmaschinen anfallenden Abfälle werden bei laufender Fertigung abgesaugt und über ein Luftkanalsystem, das mit Messerventilatoren zur Zerkleinerung der Wellpappenreste ausgestattet ist, direkt in die Kanalballenpresse befördert. Die Zuverlässigkeit der Presse beeinflusst laut Pedley die Effizienz des gesamten Prozesses. „Fällt sie aus, steht bei uns die Produktion still. Kompromisse bei der technischen Güte können wir uns also nicht leisten.“
Ein weiteres Plus sieht der Betriebsleiter in der Vollautomatik der HSM VK 4208. Musste er bei der alten Presse einen Mann in Vollzeit für die Bedienung abstellen, arbeitet die neue Kanalballenpresse sozusagen von allein. Ist sie gefüllt, löst eine Lichtschranke den horizontalen Pressvorgang aus. Dabei wird das gesammelte Material mit einer spezifischen Presskraft von 75 Newton pro Quadratzentimeter zu Ballen verdichtet und abschließend automatisch mit Draht umreift. Die Ballen haben ein Gewicht von bis zu 420 Kilogramm. Bei GWP Packaging sind sie im Schnitt doppelt so schwer, wie die der alten Maschine. Ballenqualität, die auch das Recyclingunternehmen überzeugt: Es vergütet die wiederverwertbaren Stanzabfälle – jährlich rund 450 Tonnen – höher als vorab.

Professionalität von der Beratung bis zur Wartung.
GWP Packaging hat sich nicht ad hoc für HSM entschieden. James Pedley hat sich drei Jahre Zeit gelassen, um europaweit verschiedene Lieferanten kennen zu lernen und technische Möglichkeiten zu vergleichen. Von Anfang an beeindruckend fand er die Professionalität der Beratung bei HSM sowie die Flexibilität im Umgang mit Kundenanforderungen. Letztendlich überzeugt haben ihn die Leistung und die Verarbeitung der Maschinen. „Man sieht den HSM-Pressen ihre Hochwertigkeit regelrecht an.“

Kundenzitat von James Pedley, Operations Manager bei GWP Packaging, Cricklade, Wiltshire / UK: „Durch die Einbindung der Kanalballenpresse HSM VK 4208 konnten wir die Effizienz unseres Fertigungsprozesses erheblich steigern. Störungsbedingte Ausfallzeiten gehören der Vergangenheit an.“
 

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