Herausforderungen bei LNG und H2: HDT-Tagung gibt umfassenden Ausblick
Auf der Agenda der HDT-Tagung stehen unter anderem Fragen der Planung und Genehmigung von LNG- beziehungsweise Wasserstoff-Anlagen, deren Einbindung in bestehende Anlagenstrukturen sowie die verschiedenen Sicherheitsaspekte. (Essen, Juni 2024) Flüssigerdgas, auch als LNG (liquefied natural gas) bezeichnet, ist einer breiten Öffentlichkeit erst durch den plötzlichen energiepolitischen Handlungsbedarf infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine von 2022 ins Bewusstsein gerückt. Es handelt sich dabei um veredeltes, das heißt von unerwünschten Bestandteilen befreites Erdgas, das zwecks Verflüssigung auf Temperaturen unterhalb von -160 °C abgekühlt wird.
„Aus der Verflüssigung ergeben sich Vorteile im Hinblick auf die Lagerung und ganz andere Möglichkeiten für den Transport“, weiß HDT-Themenexperte Dipl.-Ing. Kai Brommann. „Weil das Volumen von LNG gegenüber dem von Erdgas im gasförmigen Aggregatzustand wesentlich geringer ist – es liegt bei circa einem Sechshundertstel – lässt es sich wirtschaftlich nicht nur durch Pipelines, sondern in speziellen Behältern auch auf Wasserwegen sowie auf Schienen und Straßen transportieren.“
Dringend gefragt: LNG- und